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DPAG bestätigt Portoerhöhungen

Die DPAG hat ihre Pläne zum Thema Portoerhöhungen – neudeutsch „Preisanpassung“ – bestätigt. Auf Basis der in diesem Jahr zu Gunsten der Deutschen Post angepassten gesetzlichen Regelungen zur Entgeltregulierung genehmigt sich die DPAG eine Sprung um satte 13%. Großzügig wird parallel angekündigt, dass „geplant“ ist, das Porto nun 3 Jahre lang stabil zu halten. Die Steigerung der kommenden Jahre wurde also schon mal vorweggenommen. Die Erhöhung der Teilleistungsrabatte für den Standardbrief wird mit 5% deutlich geringer ausfallen. Damit wird der Wettbewerb hier weiter auf Distanz gehalten. Obwohl auch die Wettbewerber nun teilwiese ihre Preise erhöhen können, festigt die DPAG mit dieser Preiserhöhung ihre Position im Markt erheblich und drängt Versender in (ihr) Hybridpostangebot. (DHL Pressemitteilung)

Das Thema kann man durchaus auch hiermit in Verbindung bringen: Das Bundeskartellamt hat schon im Juli sein Missbrauchsverfahren gegen die Deutsche Post AG (DPAG) abgeschlossen. Die Behörde wirft der DPAG vor, in der Vergangenheit ihre marktbeherrschende Stellung im Bereich Briefdienstleistungen missbräuchlich ausgenutzt und dadurch Wettbewerber behindert zu haben. Die DPAG hat die kritisierten Maßnahmen zwischenzeitlich eingestellt uns selbstverständlich Beschwerde gegen die Feststellung des Kartellamtes eingelegt. (Kartellamt) Auf dem Blog Postrecht ist zu diesem Thema ein umfangreicher Nachtrag erschienen (Postrecht)

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