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Kolumne: Paketkasten-Chaos als Thema im Handelsblatt

Das Handelsblatt titelt heute in seiner Printausgabe „Paketdienste fürchten Zustell-Chaos„. Online klingt der gleiche Artikel etwas anders, „DIN-Experten greifen ins Paketkasten-Chaos ein“ (Wer den Artikel wegen der Paywall nicht in der Onlineausgabe lesen möchte kann ihn hier testweise kostenfrei über blendle lesen)

Ich sehe den Focus in diesem Thema zusätzlich und primär auf den Online-Händlern und den Empfängern. Sie sind die wichtigste Triebkraft zur Vermeidung des Zustellchaos weil sie es sind, denen Umsätze entgehen weil die Zustellung der Sendungen für Empfänger „nervig“ ist bzw. die unter dem Aufwand aus der Abholung von an abweichenden Orten zugestellten Sendungen „leiden“. Die traditionellen Paketdienste haben es in den letzten Jahren nicht geschafft sich auf praxisfähige carrierunabhängige/ kooperative Systeme zu einigen. Wenn Handel und Verbraucher das nicht einfordern, wird es in absehbarer Zeit keine carrierunabhängigen/ kooperativen Systeme geben.

Der DIN ist die richtige Plattform, die Interessen von Händlern und Verbauchern (Verbraucherrat) zu bündeln und auszugleichen. Deshalb unterstützen der BdKEP und der Händlerbund aktiv die DIN Aktivitäten zum Thema Paketkasten und zur „kooperativen Nutzung öffentlicher Flächen“ bei der Erbringung der KEP Dienstleistungen besonders auf der letzte Meile.

In eigener Sache:

Leider haben sich die Journalisten entschieden, maßgeblich nur über die traditionellen Paketdienste und deren Lösungen zu schreiben. Im Vorfeld wurden auch die Informationen über mittelständische Lösungen wie PAKETIN und die Arbeit der Verbände geliefert. Sie haben es jedoch nicht in den Artikel geschafft. :-(( Wir bleiben dran und freuen uns über die BdKEP Inhalte in der Welt und in der Titelstory des Handelsblatt.

Andreas Schumann

Nun schreiben auch der Focus, Finanznachrichten, Heise dazu.

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