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Staaten und Post gehen getrennte Wege

Italien bietet knapp 40 Prozent der Italienischen Post zum Kauf an. Der Teilverkauf der Anteile wurde im Mai 2014 von der Regierung beschlossen und nun umgesetzt. Das Unternehmen hat 142 000 Beschäftigten. Interessanterweise macht die italienische Post nur noch 14% des Umsatzes mit Briefen und Paketen. Das sind gerade mal 13 Mio Briefe und 20.000 Pakete pro Tag. Den Löwenanteil steuert mit 66% der Verkauf von Versicherungen bei, 19% des Umsatzes wird durch Finanzdienstleistungen erbracht. Mit dem Verkauf will die Regierung bis zu 3,7 Mrd. Euro einnehmen. (Süddeutsche)

Großbritannien steigt derweil bei der die Royal Mail komplett aus. Die letzten 14 Prozent sollen für bis zu 500 Mio. Euro verkauft werden. Im Vergleich zu Italien ist das fast ein Schnäppchen. (Handelsblatt) Der BdKEP fordert seit Jahren auch den Ausstieg der Bundesrepublik als Aktionär bei der Deutschen Post. Konflikte aus den Interessen an hohen Dividenden als Großaktionär einerseits und der wettbewerbsfördernden Regulierung des Postmarktes andererseits müssen so beendet werden.

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